Feuerwehrlexikon | Freiwillige Feuerwehr Gettsdorf
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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Abschnitt |
Politische Bezirke werden, um organisatorische Aufgaben zu erleichtern, in Abschnitte eingeteilt. Der Abschnitt wiederum besteht aus mehreren Unterabschnitten. |
| Angelobung |
Jedes neu eingetretene Feuerwehrmitglied, der sein Jahr als Probefeuerwehrmann absolviert hat, oder jeder Jugendfeuerwehrmann der in den aktven Dienst übertritt, muss im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das Treugelöbnis ableisten: Ich gelobe, meinen Dienst als Freiwilliger Feuerwehrmann stets gewissenhaft zu erfüllen, meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein, Disziplin und Manneszucht zu halten und wenn notwendig, auch mein Leben einzusetzen, um meinen Mitmenschen zu helfen. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! |
| Angriffstrupp |
Der Angriffstrupp (A-Trupp), oftmals der Atemschutztrupp, rettet Personen und übernimmt Verantwortung über das erste Rohr vor. Bei allen Einsätzen, bei denen eine Gefahr durch Einwirkung von Atemgiften droht, rüstet sich der A-Trupp mit entsprechendem Atemschutz aus. |
| Atemschutz |
Wichtiges Element im Feuerwehrwesen. Feuerwehrmänner mit absolviertem Atemschutzlehrgang dürfen, mit Schutzmaske und Atemluftflaschen ausgerüstet, in brennende Objekte eindringen und dort wertvolle Lösch- oder Bergearbeiten verrichten. Infolge der häufigen Verwendung von Kunststoffen bei der Errichtung und Ausstattung von Gebäuden und der Produktion von verschiedensten Gütern ist der schwere Atemschutz (von der Umluft völlig unabhängig) eine unumgängliche Notwendigkeit. Die Atemschutzgeräte werden im Feuerwehrauto mitgeführt. Unter Atemschutz versteht man jede Handlung, die darauf zielt, schädliche Einflüsse die über die Atmung in den menschlichen Körper gelangen können, fernzuhalten. Sind in der Umgebungsluft Atemgifte vorhanden oder reicht der Luftsauerstoff nicht aus, ist ein geeignetes Atemschutzgerät zu verwenden. |
| Atemschutzgerät |
Als Atemschutzgerät bezeichnet man generell alle Geräte, die zum Atemschutz verwendet werden. |
| Dienstgrad |
Da im Einsatz eine Befehlshierarchie von großer Bedeutung ist, werden Feuerwehrmitglieder in Dienstgrade eingeteilt. Je höher die Funktion ist, die man besetzt, desto höher dementsprechend auch der Dienstgrad. |
| Einsatzleiter |
Der Einsatzleiter ist die ranghöchste Person am Einsatzort und trägt die Verantwortung für den Ablauf des gesamten Einsatzes. Er erkundet die Lage und gibt Befehle für alle im Einsatz befindlichen Einheiten, sofern er aufgrund des Umfangs der Lage dies selber durchführen kann. Bei größeren Einsätzen bildet der Einsatzleiter einen Stab in der Einsatzleitung. |
| Einsatzleitung |
Siehe Einsatzleiter. |
| Feuerlösch- und Bergedienst |
Der FuB besteht aus mehreren Feuerwehren, von denen jede je ein Fahrzeug stellt. Pro Bezirk gibt es eine FuB-Bereitschaft (pro Abschnitt einen FuB-Zug), die zu verschiedenen Großeinsätzen, die auch außerhalb des jeweiligen Bezirkes stattfinden können,alarmiert werden kann. Zumeist handelt es sich bei solchen Ereignissen aber um riesige Brand- oder Umweltkatastrophen (Waldbrand, Hochwasser,...), da die Mobilmachung eines FuB-Zuges oft erst am nächsten Tag abgeschlossen ist und die Einsatzkräfte somit erst dann am Ort des Geschehens eintreffen können. |
| Feuerwehrfunkleistungsabzeichen |
Um das FULA zu erringen, muss der Bewerber fundiertes Wissen über Technik und Anwendung des Funkverkehrs im Feuerwehrwesen unter Beweis stellen. Früher unterteilte man das FULA in die Kategorien Bronze, Silber und Gold, wobei man das FULA in Gold durch das dreimalige Bestehen des Bewerbs in Silber erlangte. Heute entfällt diese Unterteilung und es besteht nur mehr die Möglichkeit, das FULA in Gold zu erwerben. |

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